App: PING – spot. ping. date. | Anbieter: ping UG (haftungsbeschränkt)
Stand: 18. August 2026
Kinderschutz-Standards — Richtlinie gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern (CSAE)
Diese Kinderschutz-Standards gelten für die Dating-App PING – spot. ping. date. („PING“), die von der ping UG (haftungsbeschränkt), Mundsburger Damm 20, 22087 Hamburg, im Google Play Store und im App Store veröffentlicht wird. Sie sind verbindlicher Bestandteil unserer Nutzungsbedingungen und beschreiben, wie wir sexuellen Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern (Child Sexual Abuse and Exploitation, CSAE) verhindern, erkennen und darauf reagieren.
1. Nulltoleranz gegenüber CSAE
Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern sind bei PING ausdrücklich verboten. Wir verfolgen eine Politik der Nulltoleranz: Für CSAE-Inhalte und CSAE-Verhalten gibt es keine Verwarnung und keine zweite Chance – betroffene Konten werden dauerhaft gesperrt.
Ausdrücklich verboten sind insbesondere:
- das Erstellen, Hochladen, Speichern, Anfordern, Weitergeben, Bewerben oder Verlinken von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (Child Sexual Abuse Material, CSAM);
- jede Sexualisierung von Minderjährigen, einschließlich sexualisierter Texte, Bilder, Zeichnungen, Comics, KI-generierter oder anderweitig synthetisch erzeugter Inhalte;
- das Anbahnen sexueller Kontakte zu Minderjährigen oder das Aufbauen von Vertrauen zu diesem Zweck (Grooming);
- sexuelle Erpressung von Minderjährigen (Sextortion) sowie das Androhen der Veröffentlichung intimer Aufnahmen;
- Kinderhandel, Kinderprostitution und jede Form der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen, einschließlich entsprechender Angebote und Nachfragen;
- der Versuch, über PING Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen, sowie das Weiterleiten von Nutzenden auf andere Dienste zu einem der vorgenannten Zwecke;
- das Dulden oder Nichtmelden verdächtiger Inhalte oder Aktivitäten sowie das Unterstützen von Personen, die solche Handlungen begehen.
2. PING ist ein Dienst ausschließlich für Erwachsene
Die Nutzung von PING ist ausschließlich Personen erlaubt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige dürfen PING nicht nutzen und dürfen kein Konto anlegen. Erlangen wir Kenntnis davon, dass ein Konto von einer minderjährigen Person geführt wird oder dass Profilinhalte eine minderjährige Person zeigen, wird das Konto gesperrt und gelöscht.
Bei der Registrierung führen wir eine Lebendheits- und Bildprüfung mit Gesichtsabgleich durch, um Fake-Profile zu erschweren und sicherzustellen, dass Profilbilder die tatsächlich registrierte Person zeigen.
3. Verstöße melden
Jede Nutzerin und jeder Nutzer kann Profile und Inhalte direkt in der App melden und blockieren: Über das Menü eines Profils lässt sich „blockieren und melden“ mit Angabe eines Grundes auswählen, unter anderem „sexuelle Belästigung“ und „anstößige Profilinhalte“. Meldungen gehen unmittelbar bei uns ein.
Verdachtsfälle auf CSAE können außerdem jederzeit gemeldet werden – auch anonym und ohne PING-Konto:
- E-Mail: kontakt@pingnow.de (Betreff: „Kinderschutz“)
- Kontaktformular: pingnow.de/kontakt
Alle Meldungen werden vertraulich behandelt; Meldungen zu CSAE werden vorrangig und mit höchster Priorität bearbeitet.
4. Unsere Reaktion auf Meldungen
Sobald wir tatsächliche Kenntnis von CSAM oder anderen CSAE-Inhalten auf PING erlangen:
- entfernen wir die Inhalte unverzüglich aus dem Dienst;
- sperren und löschen wir die beteiligten Konten dauerhaft und unterbinden eine Neuregistrierung;
- sichern wir die erforderlichen Beweismittel und Bestandsdaten im gesetzlich zulässigen und gebotenen Umfang;
- melden wir bestätigte Fälle von CSAM an die zuständigen Stellen – an das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) über die CyberTipline sowie an die zuständigen deutschen Strafverfolgungsbehörden (Bundeskriminalamt bzw. örtliche Polizeibehörden);
- kooperieren wir mit Strafverfolgungsbehörden und stellen die zur Identifizierung und Verfolgung von Täterinnen und Tätern erforderlichen Informationen im Rahmen der geltenden Rechtsvorschriften bereit.
Wir halten die einschlägigen Gesetze und Vorschriften zum Schutz von Kindern ein, insbesondere die Vorgaben des deutschen Strafrechts, des Jugendschutzrechts und der Datenschutz-Grundverordnung.
5. Kinderschutz-Kontaktstelle
Für Hinweise und Anfragen zum Thema Kinderschutz – auch von Google Play, von Strafverfolgungsbehörden und von Kinderschutzorganisationen – ist folgende Stelle benannt:
ping UG (haftungsbeschränkt) – Anbieterin von PING – spot. ping. date.
Kinderschutz-Kontaktstelle (Child Safety Point of Contact)
Mundsburger Damm 20, 22087 Hamburg, Deutschland
E-Mail: kontakt@pingnow.de
6. Weitere Schutzmaßnahmen
- Verifizierung: Lebendheitsprüfung mit Gesichtsabgleich bei der Profilerstellung, um Fake-Profile und die Nutzung fremder Fotos zu verhindern.
- Blockieren: Nutzende können andere Personen jederzeit blockieren; ein Kontakt ist danach nicht mehr möglich.
- Sichtbarkeit: Nutzende steuern selbst, für wen ihr Profil und ihr Standort sichtbar sind.
- Prüfung von Meldungen: Eingehende Meldungen werden durch uns geprüft und bei Verstößen mit Kontosperrung geahndet.
7. Veröffentlichung und Aktualisierung
Wir überprüfen diese Kinderschutz-Standards regelmäßig und passen sie an rechtliche Entwicklungen sowie an Änderungen unseres Dienstes an. Sie sind weltweit öffentlich zugänglich unter https://pingnow.de/kinderschutz-standards/. Die englische Fassung ist unter pingnow.de/safety-standards verfügbar.